Ort: Gemeindesaal am 13.11.2023 20:00 Uhr angefragt
Wir verzichten auf die Vorführung des Films und verweisen stattdessen auf die Globale Mittelhessen! Er wird am 5 November 2023 um 15.00 Uhr im Kinocenter Gießen im Rahmen der der Globale Mittelhessen zu sehen sein. Über ein Jahr lang dokumentierte Maxi Buck die von großen Polizeiaufgeboten begleiteten Proteste gegen die Bundesautobahn A49 in Hessen, für die ein großer Teil des Dannenröder Forsts abgeholzt wurde. Im Zentrum des Films steht die Klimaaktivistin „Ella“, die von einem Baum geholt und verhaftet wird. https://globalemittelhessen.de/film/49-problems-cd557e
Die meisten Offenen Treffen der Klimainititive Linden e.V. finden via Zoom statt, weil das für Eltern kleinerer Kinder einfacher zu bewerkstelligen ist. Im Rahmen einer präsentischen Versammlung laden wir alle Mitglieder und Interessierten zur ordentlichen Mitgliederversammlung für Montag, den 6.11.23 um 20.00 Uhr ins Ev. Gemeindehaus Großen-Linden ein. Wir freuen uns auf Sie!
Ort: Gemeindesaal der Peterskirche in Großen Linden, Frankfurter Straße 42
Tagungsordnung:
TOP 1: Begrüßung durch den Vorsitzender Herrn Pfarrer Axel Zeiler-Held
TOP 2: Rechenschaftsbericht des Vorstandes / Jahresrückblick 2022
TOP 3: Bericht der Kassenprüfer: Dr. Barbara Ibe, Robert Kreuzinger-Ibe
TOP 4: Aussprache zu den Berichten und Entlastung des Vorstandes
Am Freitag dem 9.9.23 von 16:00 bis 18:00 fand eine Fahrradtour der Klimainitiative Linden zu verschiedenen Orten in Linden statt. Die überschaubare Teilnehmerzahl hatte den Vorteil, dass intensiv über notwendige Veränderungen im Rahmen der Verkehrswende diskutiert werden konnte. Wichtig ist klar zu unterscheiden zwischen Radfahrenden, die schnell an ihr Ziel wollen, z.B. auf dem Weg zur Arbeit, Schule o.a. und Radler/innnen, die aus Spaß oder als Sport in ihrer Freizeit radeln. Für Freizeitradler/innen gibt es in Linden schon einige Wege, sie sollten aber besser gepflegt und eindeutiger markiert werden. Besonders an allen Ortseingängen enden die Radwege im Nirgendwo. Hier sind eindeutige Wegweiser, Querungspiktogramme, Querungsspuren z. B. rot markiert etc. erforderlich, um ein unfallfreies Passieren der Strassen zu gewährleisten. Diskutiert wurde auch über den Belag der Radwege. Natürlich fährt es sich am besten auf glatten Teerwegen, ökologisch sinvoller ist allerdings ein wasserdurchlässiger Belag. Zukünftige Entscheidungen hängen sicherlich auch von Fördergeldern durch das Land Hessen ab. Ein wichtiger Diskussionspunkt war der Verkehrsfluß durch die Stadt, es wurde sehr bedauert, dass es darüber keine Informationen gibt. Auch mutige Ideen wurden geäußert, z.B. Umwandlung von Teilabschnitten der Frankfurter Str. in eine Einbahnstrasse, um die Durchfahrt unattraktiver zu gestalten und den Durchgangsverkehr auf die Autobahn zu locken. An vielen Stellen würde schon die Markierung von Fahrradstreifen auf der Fahrbahn, wie in Gießen bereits geschehen ausreichen, um das Radfahren in Linden sicherer zu gestalten. Schranken sollten durch Poller ersetzt, Bürgersteige abgesenkt werden. Bis zum gleichberechtigtem Verkehr von Fußgängern, Radfahrenden und Autofahrenden ist es noch ein weiter Weg, den wir aber gehen müssen, um unsere Klimaziele einzuhalten. Eile ist geboten, mit gutem Willen, können wir viel erreichen.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe AK Mitdenker, liebe Anwesenden am 2.8. 2023!
vielen Dank für die sehr harmonische u. konstruktive Planung der Verbesserungen für den Radverkehr in Linden am 2.8.2023. Herzlich möchte ich Sie einladen, gemeinsam mit Mitgliedern der Klimainitiative am Samstag dem 9.9. 2023 eine Radrundfahrt durch Linden mit Besichtigung der kritischen Punkte zu unternehmen. Starten werden wir um 15:30 am Rathaus, Haupteingang. Wir werden östlich der Bahnstrecke Richtung Lang Göns radeln, die Bahn queren u. über die LN005a nach Großen Linden bis zur Frankfurter Straße fahren. Dort werden wir uns die Verkehrsführung am Freibad anschauen (Ortseingang Gr. Linden von Lang Göns kommend). Wir folgen der Frankfurter Str. bis zur Einmündung Alte Heerstrasse und schauen uns auch dort mögliche Verbesserungsmaßnahmen an. Über den Mittelweg, den wir uns schon lange als erste Fahrradstrasse in Linden wünschen, fahren wir entweder durch den Viadukt bis zum Kaufland oder wenn wenig cids uns begleiten, hinab bis zum Hundeplatz, schauen uns die LN 018 an, fahren dann wieder hinauf an Veolia vorbei, durch den Tunnel und über LN017 zu LN116. Wir prüfen den Weg hinter dem Kaufland weiter am Hochhaus vorbei LN104 bis zur Einmündung Gießener Str.. Dort sehen wir uns die Ortsein- u. ausgänge von Mühlberg/Forst an und diskutieren Verbesserungsmöglichkeiten. Anschließend radeln wir über die Abzweigung Hahnenstrauch zur Wiesengrundschule, leider eine „Never Ending Story“ . Dort queren wir die Gießener Str. und fahren die LN14 bis zur Querung der Hauptstrasse am Ortseingang von Pohlheim kommend. Wenn dann noch Kraft u. Lust vorhanden sind geht es über Beethovenstrasse, Kantstrasse, Kirchstrasse, Kreuz- gasse, Klausegasse zurück zum Ausgangspunkt. Gerne können wir anschließend in den Ratsstuben einen Schoppen petzen und weiter diskutieren u. planen. Alle Lindener Bürger und Rad begeisterte Menschen sind herzlich willkommen.
Außerdem sollten wir einen neuen Termin vereinbaren, um die Vorschläge der HS Ingenieure zum Radverkehrskonzept des Landkreises Gießen vom Herbst 2020 gemeinsam anzuschauen, auf Sinnhaftigkeit zu überprüfen und in weitere Planungen einzubinden.
Hauptsache Bio? Veranstaltung am 7.11.2022 19:30, Funpark Linden
Vortrag “Hautpsache Bio? Expertenrunde zu gutem Einkaufen“ am 7. November 2022 um 19:30 Uhr im Funpark in Großen-Linden.
Diskussionsabend – „Wieso Bio?“
Die Stadt Linden veranstaltet in Kooperation mit der Klimainitiative Linden e.V. eine kleine Workshopreihe „Energiesparen und Klimaschutz“. Eingeladen wird zum zweistündigen Diskus-sionsabend „Warum Bio?“ am 7. November um 19:00 Uhr im Funpark.
Es referieren Herr Dr. Jürgen Luft über Bio- und Verbandssiegel und Herr Manuel Stielau über das System der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi). Dr. Luft ist nicht nur Landwirt bei der örtlichen GbR „Ludwigshof“ in Linden, sondern auch Referent des Bildungs- und Beratungszentrum Alsfeld, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH). In seinem Vortrag möchte er eine Orientierung im Siegeldschungel geben. Welche Bedeutung haben die einzelnen Bio- und Verbandssiegel und wo gibt es deutliche Unterschiede. Ist „Bio“ wirklich immer besser? Sollten Verbraucherinnen und Verbrauchern lieber auf Produkte aus biologischer Landwirtschaft setzen oder doch eher regional aber gegebenen-falls konventionell erzeugte Produkte einkaufen?
Im zweiten Teil des Abends spricht Herr Manuel Stielau als Betreiber der SoLaWi Terra Lumbricus über den Grundgedanken einer SoLaWi. Muss man Mitglied sein, um an die Erzeugnisse zu kommen? Wie kann man sich an einer solidarischen Landwirtschaft beteiligen und was ist der Unterschied zur konventionellen oder biologischen Landwirtschaft? Solidarisch wirtschaftenden Höfen sind überwie-gend kleinbäuerliche Betriebe, die mit ihrer Art zu wirtschaften einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft und Gesellschaft leisten. Vielfalt, Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit sind zentrale Aspekte.
02. 05. 2022 20:00 Uhr monatliches Treffen der Klimainitiative Linden e.V. jeweils am ersten Montag im Monat im Evangelischen Gemeindehaus Großen-Linden, Junkergasse / Frankfurter Str. 42. Dazu sind alle immer herzlich willkommen.
04. 04. 2022 20:00 Uhr monatliches Treffen der Klimainitiative Linden e.V. jeweils am ersten Montag im Monat im Evangelischen Gemeindehaus Großen-Linden, Junkergasse / Frankfurter Str. 42. Dazu sind alle immer herzlich willkommen.
07. 03. 2022 20:00 Uhr monatliches Treffen der Klimainitiative Linden e.V. jeweils am ersten Montag im Monat im Evangelischen Gemeindehaus Großen-Linden, Junkergasse / Frankfurter Str. 42. Dazu sind alle immer herzlich willkommen.
»Es gibt keinen wichtigeren Grund zusammenzukommen, als gegen Blutvergießen zu demonstrieren«, sagt Sandra Herrmann (r.) von der Klimainitiative
Linden (srs). Es war ein ambitioniertes Vorhaben – und ein äußerst breiter Spannungsbogen: 40 Menschen haben am Rosenmontag mit einem Fahrradzug durch Linden für Frieden und gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine demonstriert, mehr Klimaschutz und Fahrradstraßen in der Stadt eingefordert und gleichzeitig Fasching gefeiert. Kostümiert war am Ende freilich so gut wie keiner der Teilnehmer, einige Kinder trugen zwar Schmetterlingsflügel an ihrem Rücken und fletschten Vampirzähne. Angesichts der aktuellen Geschehnisse in der Ukraine stand die Demo indes vor allem im Zeichen der Hoffnung auf Frieden. An vielen Fahrrädern hingen Schilder in den blau-gelben Landesfarben der Ukraine. »Frieden und Selbstbestimmung für die Ukraine«, war auf einem zu lesen. Kinder malten mit Kreide auf dem Parkplatz vor der Wiesengrundschule, wo die Demo startete, Friedenstauben. Die von der Lindener Klima-initiative organisierte Fahrradfahrt und der Versuch, Fasching und Friedensdemo unter einen Hut zu bringen, hatte in Linden auch Kritik ausgelöst. »An alle Kritiker sei gesagt: Wir sind hier zusammengekommen, um ein Zeichen zu setzen«, sagte Sandra Herrmann von der Klimainitiative. »Wir sind gespannt auf die vielen wirkungsvollen Zeichen der Kritiker«. Fassenacht sei schon immer politisch gewesen und habe Ungerechtigkeiten angesprochen, ergänzte sie. »Es gibt keinen wichtigeren Grund zusammenzukommen, als gegen Blutvergießen zu demonstrieren.« Blau-gelber Faschingshut Die Demo war mehrere Wochen vor Beginn des Kriegs in der Ukraine angemeldet worden, die Klimainitiative hatte auf die neue Lage reagiert. »Wir fahren mit Friedensfahnen und Krawall«, sagte Herrmann. Es gehe darum, ein Zeichen zu setzen und den Menschen, die sich dem russischen Präsidenten entgegensetzen, Solidarität zu erweisen. Solidarität gelte auch dem russischen Klimadiplomaten und Kriegsgegner Oleg Anisimow. Ausgelassen Karneval zu feiern fühle sich falsch an, sagte der aus dem Rheinland stammende Wolfgang Surmann. Das Karnevalskostüm habe er zu Hause gelassen. Und doch hatte er einen Weg gefunden, am Rosenmontag zumindest einen Hauch von Fasching nach außen zu tragen. Auf seinem Kopf trug Surmann einen kleinen Faschingshut – in den Farben blau und gelb.
Linden (pad). Die Klimainitiative Linden plant für Montag, 28. Februar, eine Fastnachts-Fahrraddemo in Leihgestern. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Parkplatz vor der Wiesengrundschule. Mit Abstand und närrischer Maske soll es ab 14.30 Uhr dann auf Rundfahrt durch Linden gehen. Unter anderem soll die Raddemo durch die Schulstraße rollen. Die Klimainitiative hat den Wunsch, dass diese Fahrradstraße wird. Bei einem Online-Treffen am Montagabend wurde die Ausgestaltung des Tages besprochen. Geplant ist unter anderem, mögliche Radwege mit Kreide sichtbar zu machen. An der Kreuzung Gießener Straße/Am Festplatz soll eine Überquerung für Fußgänger und Radler auf die Fahrbahn gezeichnet und eine Büttenrede gehalten werden. Auch Kamelle sollen fliegen – aus Hygienegründen werden diese aber wohl verpackt sein müssen. Weiteres Thema des Treffens war die angedachte Fahrradstraße im Mittelweg. Die Klimainitiative fragte nach einem Sachstand im Rathaus. Bürgermeister Jörg König soll dazu erklärt haben, dass die Verwaltung derzeit komplett mit dem Haushalt beschäftigt sei. Die Initiative kritisierte, dass man die Entscheidung nicht auf die lange Bank schieben solle. Auch bei der Schulstraße hätte der Bürgermeister als Ortspolizeibehörde die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen. Kritisch wurde bei dem Treffen angemerkt, dass im Regionalplan zwischen Leihgestern und Forst größere Flächen als Bauerwartungsland dargestellt wurden. Damit würde die Flächenversiegelung weiter fortschreiten. Bei den Schulen will die Initiative für eine Teilnahme am Stadtradeln sowie die Aktion »Schulen aufs Rad« werben. Man habe Verständnis, dass Lehrer in der Pandemielage stark ausgelastet seien. Jedoch könne man mit einem konkreten Projekt die Schüler sportlich in Bewegung bringen.
Die Klimainitiative Linden lädt für den 28. Februar zur Raddemo mit Abstand unter dem Motto »Maskentour statt Maskenball« ein. Linden (twi). Erneut unternimmt die Klimainitiative Linden am Rosenmontag (28. Februar) unter dem Motto »Maskentour statt Maskenball« eine Raddemo mit Abstand. Um 14 Uhr startet die Radrundfahrt mit Maske und Abstand an der Wiesengrundschule in Leihgestern. Mit Abstand und närrischer Maske soll es ab 14.30 Uhr dann auf eine Rundfahrt durch Linden gehen. Festgelegt wurden bei der Online-Zusammenkunft, die nicht zuletzt auch aufgrund des Verlustes der bisherigen Versammlungsstätte, dem evangelischen Gemeindehaus in Großen-Linden, das aktuell saniert wird (wir berichteten), weitere Termine für dieses Jahr festgelegt. Bei der Fahrraddemo soll abseits des närrischen Hintergrunds »Wir tanzen, singen, fahren Rad, Corona-Konformität bleibt gewahrt! Wir sind für viel Sicherheit und Spaß, bei der Verkehrsraumaufteilung für das rechte Maß!«, für Fahrradstraßen und sichere Schulwege demonstriert werden. Im März sind noch nicht genauer terminierte Pflanz-Aktionen, am 19. April ein Klima-Rad-Tour-Konzert mit Jan Simowitsch, im Mai die Teilnahme am Stadtradeln mit der Aktion »Schulen aufs Rad« und am 11. Juni unter dem Motto »Glücklich mit der Hälfte« eine Aktion mit der evangelischen Kirchengemeinde Großen-Linden geplant. Der 3. Lindener Klimatag soll am 3. Juli stattfinden. Im August will sich die Klimainitiative erstmals an den städtischen Ferienspielen mit einem Angebot beteiligen. Müllsammel-Aktionen sind im September und Vortragsveranstaltungen zu Klimaschutzthemen im Oktober und November vorgesehen. Das nächste Treffen findet am 7. März erneut Online ab 20 Uhr via zoom (https://us02web.zoom.us/j/82036941201) statt. An diesem Termin sollen Arbeitsgruppen zu den geplanten Monatsprojekten gebildet werden. Bei der Klimainitiative Linden handelt es sich mittlerweile um einen eingetragenen Verein, der sich für mehr Umwelt- und Klimaschutz in Linden einsetzt. »Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen und Organisationen zu erreichen, zu motivieren und zu vernetzen. Zusätzlich möchten wir Projekte initiieren und vorantreiben, die sich dem Erhalt der Umwelt sowie dem Schutz des Klimas verpflichten. Dafür treffen wir uns regelmäßig. Des Weiteren versuchen wir in verschiedenen Arbeitsgruppen auch kleinere Aktionen für mehr Nachhaltigkeit auf den Weg zu bringen und so den Schutz der Umwelt aktiv zu unterstützen. Interessierte, Mitstreiter und Ideengeber sind uns immer herzlich willkommen«, so Vorsitzender Pfarrer Axel Zeiler-Held.