Marienmarkt 2026

Erfolgreiche Teilnahme der Klimainitiative Linden am diesjährigem Marienmarkt:


Der mit buntbemalten Wimpeln und Frühlingsblumen liebevoll dekorierte Stand der Klimainitiative Linden lockte sowohl Kinder als auch Erwachsene an. Bis auf einen kleinen Regenschauer spielte das Wetter mit und z.T. wärmten sogar Sonnenstrahlen die zahlreichen Besucher/innen.

Während die Kinder viel Spaß beim Bemalen und Bekleben der vorbereiteten Wimpel hatten, konnten die Erwachsenen in Ruhe die „Klimawaage“ ausprobieren.
Mit großem Staunem wurde registriert wie positiv sich einzelne alltägliche Maßnahmen wie Bezug von Ökostrom, Verzicht auf Flugreisen, Wäsche waschen bei 30 Grad, niedrigere Raumtemperatur, geringerer Fleischkonsum u.a. auf den individuellen CO2 Abdruck auswirken. Viele der interessierten Bürger/innen sind bereits auf dem richtigem Weg
und haben ihr Verhalten umgestellt. Auf Urlaubsreisen wollten die Wenigsten verzichten, umso anschaulicher war die Demonstration vom CO2 Ausstoß durch eine Kreuzfahrt oder eine Flugreise im Vergleich zu einer Bahnfahrt.
Es ergaben sich interessante Diskussionen und auch Menschen, die meinten: „Was kann ich alleine schon ausrichten“, wurden individuelle Maßnahmen aufgezeigt. Es ist wie bei einer Mauer, der erste Stein muss gelegt werden, damit die Mauer entsteht. Um sie stabil zu machen, braucht es viele einzelne Steine. Vielleicht begrünen sie einfach ihren
Balkon oder pflanzen einen neuen Baum in ihrem Garten, jeder noch so kleine Schritt zählt.


Die Kinder waren mit Eifer bei der Sache, besonders beliebt waren Tiere und österliche Motive. Dabei zeigten einige erstaunliches Talent und die Eltern unterstützten die kleinen Künstler mit Freude. Alle durften ihre individuell gestalteten Wimpel stolz mit nach Hause nehmen. Den Standbetreibern hat es großen Spaß gemacht.

Der Losgewinn der  Firma Straka durch den einzigen konsequenten Veganer erfreute die Standbetreiber/innen besonders, konnte jedoch rasch mit einem Gewinn der Firma VINisky getauscht werden.

Vortrag Solawi und Saisongärten am 21.1.2026

Am 21.1.2026 trafen sich 15 Interessierte im Gemeindehaus in Großen Linden, um sich über die Saisongärten der Klimainitiative in Linden-Leihgestern und die Organisation Solidarische Landwirtschaft (Solawi) Marburg zu informieren. Eingeladen hatten die Organisatorinnen der Lindener Saisongärten: Eva-Maria Grieß, Bernadette Kuhn, Sandra Herrmann und für die Solawi die operative Geschäftsführerin Vera Zimmermann, der technischer Support erfolgte durch Herrn Pfarrer Johannes Krug aus Langgöns, selbst langjähriger Kunde bei der Solawi Marburg.

Zunächst erklärte Frau Grieß wie der Saisongarten funktioniert: Die Klimainitiative kümmert sich um die Bodenbearbeitung, Möglichkeiten der Bewässerung, mäht, repariert, besorgt das Saatgut und die Gartenwerkzeuge und stellt kräftige Jungpflanzen bereit. Im Frühling übernimmt der Interessent/in das vorbereitetes Selbstversorger-Beet. Dort pflanzen, pflegen und ernten die Nutzer/innen eine Saison lang ihr eigenes Gemüse in bester Bio-Qualität. Beim Hacken und Jäten trifft man auf Gleichgesinnte, tauscht sich aus und hat viel Spaß miteinander. In einer Sprechstunde und in laufenden Workshops können die Nutzer/innen die Gartenprofis ausfragen. Sie lernen viel über ökologisches Gärtnern. Auch ohne Vorkenntnisse kann jeder erfolgreich ernten. Man kann quasi seinem Essen beim Wachsen zuschauen und sein selbst angebautes knackfrisches Bio-Gemüse ernten. Für die Gartenarbeit sollte man 2 bis 3 Stunden pro Woche einplanen. Die Kosten betragen 150 € inclusive Mitgliedsbeitrag für die Klimainitiative in Höhe von 6€ pro Jahr. Die Parzellen sind 35m² groß, zur Hälfte schon vorbepflanzt, man kann auch eine halbe Parzelle pachten. Ein besonderes Lob ging an die Verpächterin Frau Tina Hänel und die Unterstützung bei der Bewässerung durch Frau S. Schäfer. Jeder kann gärtnern, wann es zeitlich passt, und bekommt per Email im Newsletter alle Infos und Anleitungen frei Haus.

Für 2026 sind noch Parzellen frei, Interessenten wenden sich bitte an:

Eva Gries (eva-maria-gries@web.de).

Im zweiten Teil des abends berichtete Frau Vera Zimmermann über die Organisation „Solidarische Landwirtschaft“ (Solawi). In der Solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere Privathaushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteerträge erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger /innen als auch die Konsument/innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschft. Ein interessanter Infofilm veranschaulichte die Arbeitsweise eines Solawi-Betriebes: ökologisch, regional, gemeinschaftlich, fair, transparent. Die Zuschauer bekamen spontan Lust auf gesunde Ernteprodukte. Laut der operative Geschäftsführerin des Solidarhofs „Grünzeug“ in Kirchvers Frau Zimmermann betragen die Kosten für die Mitglieder 80€ pro Monat. Dafür werden sie ein ganzes Jahr lang mit leckerem, saisonalem und vielfältigem Bio-Gemüse versorgt. Geliefert wird einmal pro Woche an verschiedene Verteilpunkte in Marburg, Elnshausen, Wehrshausen,

Gießen u.a.. Sollten sich aus Linden 10 Teilnehmer finden, könnte als Verteilerpunkt einer der alten Keller unterhalb der Peterskirche in Leihgestern dienen. 3 Zuhörer zeigten schon spontanes Interesse. Kontaktaufnahme ist unter solawi@solawi-marburg.de möglich. Weitere Informationen unter www.solawi-marburg.de. Auf Anfrage sind auch kleine Anteile möglich. Die Lieferungen sind Saison und Wetter abhängig. Im Frühjahr gibt es z.B.: bunte Salate, Grüne-Soße-Kräuter, Knoblauch, Kolrabi, Radieschen, Erdbeeren u.v.m., im Sommer: Zucchini, Gurke, Paprika, Mangold, Spitzkohl u.v.m., im Herbst: Endiviensalat, Rote Beete, verschiedene Kürbissorten, Rettich, Sellerie u.v.m., im Winter: Feldsalat, Rucola, Möhren, Pastinaken, Kohl u.v.m.,

Kartoffeln möglichst alle 2 Wochen. Der Arbeitskreis Obst bewirtschaftet auch Streuobstwiesen,

sodaß auch 5 Liter Apfelsaft zum Sortiment gehören, sowie 2 Gläser Honig pro Saison.

Ein gelungener Abend machte Lust auf gesunde Produkte aus solidarischer Landwirtschaft oder

den eigenen Anbau in den Lindener Saisongärten.

Klimatag 2025

Herzliche Einladung zum Klimatag 2025 , Schulstraße Leihgestern am 29.Juni 11-16 Uhr

Sechster Klimatag in Linden

Am Sonntag dem 29.6.2025 lädt die Klimainitiative Linden zum 6. Klimatag in der Schulstraße in Leihgestern ein.
Die Straße wird von 10.00 bis 16:00 gesperrt und zum Ort gefahrloser Begegnung und Bewegung werden.
Die Klimainitiative lockt wie jedes Jahr mit einem bunten Programm für Jung u. Alt, für interessierte u. engagierte Menschen, die sich Gedanken machen über die Zukunft der Menschheit auf unserem Planeten.
Eröffnet wird der Klimatag mit einem openair Gottesdienst mit Pfarrer Zeiler-Held und der Kirchenband.
Info Stände sind vom NABU, der Klimainitiative, Science for Futur S4F, Bündnis 90/Die Grünen, Amnesty international, Omas for future angemeldet. Wie jedes Jahr besteht die Möglichkeit am ADFC Stand sein Fahrrad kodieren zu lassen, bitte unbedingt Kaufbeleg mitbringen! Für das leibliche Wohl wird der Kita – Förderverein StaRK mit Kaffee und Kuchen, die Ukrainische Community mit Fingerfood und Cocktails sowie der NABU mit Getränkeverkauf sorgen.
Wie die Jahre zuvor werden die Tanzgruppen der TSG ihr Können zeigen. Für Stimmung sorgen die Musikgruppen „FogelF“ mit antikapitalisten Folk, „Linde und Wilmar“ mit Polit-Songs sowie der Trommel-Workshop „Rhythm of Resistance“.
Als besondere Attraktion wird es die Möglichkeit geben, Popcorn mit dem Solarkocher herzustellen.
Der Klimamanager der Stadt Linden wird das Lastenfahrrad der Stadt vorstellen und gebrauchte Handys sammeln.
Mit dabei wird der Bürgerbus der Stadt Linden und die Rikscha der Diakoniestation sein. Es wird Bastel-, Mal- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder geben.
Die Schulstraße führt zu 2 Kitas und einer Schule und wäre gut als Spielstraße oder Fahrradstraße geeignet, neuerdings mit Durchfahrgenehmigung für den Busverkehr. Das ist nur ein Ziel, für das sich die Klimainitiative
seit Jahren engagiert. Mehr Sicherheit für Fußgänger u. Fahrradfahrer, mehr ÖPNV, weniger individueller Autoverkehr insbesondere Elterntaxis. Das wird auch das Thema beim Abschlussgespräch sein, zu dem alle interessierten
Bürger, Lehrer, Eltern und Kinder herzlich eingeladen sind.

Film & Snack & Schnack

im Gemeindesaal der Ev. Peterskirche in Großen-Linden, Frankfurter Straße 42, ab 27.11.2023, 19.00 Uhr

Die Klimainitiative startet im November mit dem Thema
Ernährung in Linden„: SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft), Saisongarten und mehr
– regional, saisonal, lokal –
Lassen Sie sich inspirieren von Filmen, Ausstellungen und Vorträgen zu alternativen Produktionsmethoden und Vermarktungsmöglichkeiten- auch und gerade hier in Linden.

Vorführung: 27.11.2023, 19.00 Uhr
Thema: Ernährung heute
Wie ernähren wir uns gerade? Was ist in unseren Lebensmitteln drin?
Eine umfassende Dokumentation über das, was wir tagtäglich zu uns nehmen.

Weitere Vorführung: 4.12.2023, 19.OO Uhr
Thema: Blick über den Tellerrand: Perspektiven für eine gute Ernährung morgen
Wie können wir die Welt ernähren? Natürlich ökologisch und mit landschonenden Anbaumethoden.
Die rapide Zunahme der Bevölkerungszahlen erfordert einen Paradigmenwechsel zu agroökologischen Lösungsmodellen, um Fehlentwicklungen wie erschöpfte Böden und Wasserquellen, den Verlust von Artenvielfalt und den Umzug Millionen verarmter Bauern in städtische Elendsviertel zukünftig zu vermeiden.
Bei ihrer Recherche auf vier Kontinenten befragt Marie-Monique Robin („Monsanto — Mit Gift und Genen“, „Unser täglich Gift“) Agronomen, Ökonomen und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen und skizziert dringend benötigte Lösungsmodelle für eine der zentralen Fragen der Zukunft.

Die Klimainitiative erhält den Umweltpreis der Stadt Linden

Am 14.12.2021 erhält die Klimainitiative e.V. den mit EUR 1.000,- dotierten Umweltpreis der Stadt Linden. Im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung wird der Preis vom Vorstand entgegengenommen.

Die Preisverleihung
Zeitungsartikel aus dem Giessener Anzeiger vom 16.12.2021

Umweltpreis für Lindens Klimainitiative

Linden (twi). Mit dem zum zehnten Mal verliehenen und mit 1000 Euro dotierten Umweltpreis zeichnete Stadtverordnetenvorsteher Fabian Wedemann gemeinsam mit Bürgermeister Jörg König die Klimainitiative Linden aus.

Aus der Bürgerinitiative wurde im September ein Verein, der sich nach wie vor seinem Motto »Mehr Umwelt- und Klimaschutz im hessischen Linden« als zentralen Punkt widmet. »Die Klimainitiative Linden hat es in den vergangenen Monaten geschafft, eines der drängendsten Themen unserer Zeit in den Fokus der Lindener Bürgerinnen und Bürger zu rücken: Was bedeutet der Klimawandel für Linden und welche Schritte kann jeder Einzelne tun, um dem Klimawandel und seinen gravierenden Folgen zu begegnen?«, so Wedemann in seiner Laudatio. Er überreichte einen Scheck an den Vorsitzenden, den Lindener Pfarrer Axel Zeiler-Held, sowie seine Stellverteterin Dr. Sandra Herrmann und Schriftführerin Janine Stein. König erinnerte an die zahlreichen Aktionen der einstigen Bürgerinitiative wie Klimatage, Fahrraddemonstrationen durch Linden, um die Allgemeinheit für das Thema zu sensibilisieren und auf Problemstellen in der Verkehrsführung aufmerksam zu machen, Müllsammelaktionen sowie die Anregung eines Re-Cup/Re-Bowle-Systems zur Müllvermeidung. Radwegebegehungen und -verbesserungsvorschläge sowie die Erstellung eines Verkehrswendeplans runden das Bild eines aktiven klima- und umweltschützenden Vereins ab, der sich nicht nur regional sondern auch überregional nachhaltig in die Diskussion um die Verkehrswende einbrachte. Hier setzt sich der Verein dafür ein, dass Verkehrsteilnehmer jeden Alters bei der Verkehrsplanung sehr viel stärker im Blick sein sollten. »Die Straßen gehören allen, nicht allein den Autofahrern. Wir brauchen und wollen ein fahrrad- und fußgängerfreundliches Linden!« Dazu findet aktuell eine Unterschriftensammlung für ein fahrrad- und fußgängerfreundliches Linden statt.

Gießener Anzeiger online 15.12.2021

Aktueller Weltklimabericht des IPCC vom 9.8.2021

https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/

Die Presseerklärung https://www.ipcc.ch/2021/08/09/ar6-wg1-20210809-pr/ fasst die wichtigsten Ergebnisse des aktueller Weltklimaberichts des IPCC (auf Englisch) zusammen.
In den Schlaglichtern für die politischen Entscheider in https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downloads/report/IPCC_AR6_WGI_Headline_Statements.pdf sieht man die wichtigsten Thesen. Die umfangreiche „Summary for Policymakers“ (https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downloads/report/IPCC_AR6_WGI_SPM.pdf, 41 Seiten) wird mit konkreten Messergebnissen und Prognoserechnungen noch deutlich detaillierter.

Das Umweltbundesamt hat eine deutsche Zusammenfassung veröffentlicht https://www.umweltbundesamt.de/themen/ipcc-bericht-klimawandel-verlaeuft-schneller und das Helmholtz-Institut hat ein Video über die Ergebnisse online gestellt https://ufz.pageflow.io/co2-budget#305697.

Nachfolgend die offizielle Information der JLU-Gi zum globalen Klimastreik auf ihrer Homepage!
https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/veranstaltungen/sonstige/demos4f

Gut lesbares Interview mit Hirschhausen zum Thema „Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“.
https://taz.de/TV-Moderator-Eckart-von-Hirschhausen/!5799639/

 

Ganz kurz zusammengefasst:

  • Der Klimawandel ist real und menschengemacht
  • Er führt zu lebensfeindlichen Veränderungen
  • Die Menschheit kann den Schaden voraussichtlich noch begrenzen, wenn sie schnell handelt

Informationen zu dem von Wissenschaftlern geleakten IPCC-Bericht.

Der dritte Teil des IPCC-Berichts wurde vorab geleakt (ohne Freigabe von politisch Verantwortlichen gelangte der Bericht an die Öffentlichkeit) – weil die Forscher:innen fürchteten, dass die Ergebnisse sonst verwässert würden. Denn Regierungen hätten das Recht, Änderungen an der „Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger“ vorzunehmen.
Dem Entwurf zufolge sind die nächsten zehn Jahre entscheidend, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Dafür müssen Treibhausgasemissionen in den nächsten vier Jahren ihren Höchststand erreichen. Kohle- und Gaskraftwerke müssen innerhalb der nächsten zehn Jahre geschlossen werden. Außerdem müssen bestimmte Bevölkerungsschichten ihr Verhalten und ihre Lebensweise ändern.
Dem geleakten Entwurf des Weltklimarats zufolge tragen die reichsten 10 Prozent der Weltbevölkerung zwischen 36 und 45 Prozent zum Treibhausgasausstoß bei. Die ärmsten 10 Prozent sind dagegen nur für drei bis fünf Prozent der Emissionen verantwortlich. Ihr Beitrag ist also etwa zehnmal geringer.
Dem Bericht zufolge fehlt es an Investitionen, um die globale Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen: Derzeit werde dafür etwa fünfmal zu wenig investiert.
Das heißt im Klartext, das 1,5 Grad Ziel, kann derzeit nicht erreicht werden.

Am 29.4.2021 hat das Bundesverfassungsgericht höchstrichterlich entschieden, dass die Regierung mitschuldig am schnellen Voranschreiten des Klimawandels ist, das Klimaschutzgesetz schnellstens bis 2022 überarbeiten muss und viel energischere Schritte vor allem in den Jahren bis 2030 unternehmen muss.
Bleibt es beim derzeitigen Kurs, wird die Bundesrepublik das CO2-Budget von 3,465 Gigatonnen, das ihr für die Einhaltung des 1,5 Grad Limits zusteht, innerhalb weniger Jahre aufbrauchen. Deutschland dürfte selbst für die Einhaltung des 2 Grad Limits schon ab 2030 keine einzige Tonne CO2 mehr emittieren.
Da dies nicht gelingen wird, verletzt die Bundesregierung ihre Verpflichtungen und verletzt das Recht junger Menschen auf eine lebenswerte Zukunft.

Linden Plastikfrei!

Neben dem Einsatz den jede/r einzelne für ein grüneres und saubereres Linden tun kann, gibt es Aktionen, die einen größeren Rahmen benötigen. Hier setzt die Deutsche Umwelthilfe mit ihrer Aktion für plastikfreie Städte an: https://www.duh.de/plastikfreie-staedte/

Kombiniert wird das von uns mit der Bemühung Recup/Rebowl in der Lindener Gastronomie zu etablieren und so eine nachhaltige Alternative zu Einwegverpackungen im TakeAway zu etablieren. Informationen hierzu findet ihr unter https://rebowl.de/

Erstes Leih-Lastenrad in Linden – ‘Danni‘ ist für Alle da.

Das ALLrad und die Klimainitiative Linden starten zusammen eine unkommerzielle Lastenrad-Leihstation in Großen Linden.

Das Lastenrad ‚Danni‘

Die Gruppen laden zum Probefahren des neuen E-Cargo-Bikes ein, für Samstag, den 29.08., von 12 bis 15 Uhr im Rahmen des verkehrspolitischen “Straßenfestes“ in der Moltkestraße, Großen Linden.

Motto der Versammlung „Für mehr und sicherere Fuß- und Radwege in Linden !“ Eine Zubringer-Raddemo startet um 11 Uhr ab dem Rathaus Gießen.

Das einspurige, elektrisch unterstützte Lastenrad hat vorn eine Wanne mit Sitzbank und Gurten für zwei Kinder. Die Nutzlast liegt bei 145 kg inklusive der pedalierenden Person.

„Das Rad werden wir ‘Danni‘ nennen, um das Bemühen um den Erhalt des Dannenröder Waldes und den Widerstand gegen den Bau der A49 zu unterstützen“, unterstreicht z.B. Eva Grieß von der Klimainitiative.
„Bei Dürre- und Hitzeprognosen eine Haupt-Nordsüd-Europa-Autobahn, geplant vor vierzig Jahren, durch einen noch intakten Mischwald zu schlagen, ihn damit weitgehend zu zerstören und das Trinkwasserschutzgebiet darin extrem zu gefährden ist grob unverantwortlich und von vorgestern. Wir brauchen jeden Wald, aber bestimmt keine weiteren Straßen, sondern die Verkehrswende jetzt – z.B. durch Reaktivierung der Bahnstrecken Kirchhain–Homberg/Ohm und Alsfeld–Bad Hersfeld.“

‘Danni‘ ist das erste mit öffentlichem Geld teilfinanzierte ALLrad.
„Bisher haben wir die Anschaffung der Lastenräder aus privat Erspartem gestemmt. ‘Danni‘ ist zu 80% aus Mitteln des Regional Budgets bezahlt,“ erläutert Fusl vom ALLrad-Team.

Gabi Nöding vom Team ergänzt: „Wir wollen die Stadt Gießen ermuntern, die für den Haushalt 2020 eingeplanten 50.000 € zur Förderung der Nutzung von Cargo-Bikes nicht für den Kauf privater Lastenräder an Haushalte zu verteilen, die es sich monetär eh locker leisten können. Dieses Steuergeld ist viel fairer und effektiver eingesetzt, wenn die Stadt selbst davon Lastenräder kauft und in ihren Einrichtungen, wie z.B. dem Nordstadtzentrum, Leihstationen betreibt. So stehen die praktischen Transportmittel allen zur Verfügung und sind wohl ausgelasteter.“

Das Lastenrad ‘Danni‘ kann ab Sonntag, den 30.08.2020 auf Spendenbasis genutzt werden.
Infos zum Leihen und zum Dannenröder Wald sind auf diesen Websites zu finden:

http://www.klimainitiative-linden.de

http://www.dasallrad.org

www.dannenroederwald.org